Nachhaltige Verpackung

Eine besonders umweltfreundliche Verpackung war das Ziel. Wie wir es erreicht haben, zeigen wir dir hier.

Unser Ziel

Umweltfreundliche Verpackungen

Natürlich haben wir erstmal den Fokus auf den Inhalt unserer Verpackungen gerichtet, also den Geschmack, unsere Zutaten und die Art und Weise unserer Verarbeitung.

Aber auch die Verpackung ist wichtig. Hierbei ist für uns eine ganzheitliche Herangehensweise von wesentlicher Bedeutung. Zum Beispiel achten wir darauf, ressourcensparende Verpackungen zu produzieren (durch sortenreines Recycling wird eine Bioabbaubarkeit sichergestellt) und auch soziale Aspekte zu berücksichtigen (indem wir in der Erzeugung der Verpackungen nicht mit natürlichen Ressourcen konkurrieren wollen).

Neben ihrer Funktion, das Produkt zu schützen, findest du alles, was du über das Produkt wissen musst, auf der Verpackung. Da sie aber möglichst wenig negative Auswirkungen auf die Umwelt haben soll, muss sie gut  recycelbar und ihr CO2-Fußabdruck möglichst klein sein. Und gut aussehen soll sie natürlich auch.

Um diese Anforderungen zu erfüllen, haben wir ein eigenes Expertenteam, das sich den ganzen Tag um nichts anderes kümmert, als um unsere Verpackungen. Hier der aktuelle Stand:

Der erste Papierbeutel für die Tiefkühltruhe

Unser Kunststoffbeutel ist gut, aber: Verpackungen aus Kunststoff werden in Deutschland selten recycelt, sondern meistens verbrannt. Und wenn es ganz schlecht läuft, dann landet eine Verpackung auch mal in der Umwelt. Das ist leider eine traurige Realität, an der wir nicht viel ändern können - da ist unsere Politik gefragt.

Unser Verpackungsteam hat darauf mit der Mammutaufgabe “PAPIERBEUTEL” reagiert. Das Ziel: eine reine Papierbeutelverpackung für die Tiefkühltruhe, die problemlos im Altpapier recycelt werden kann, einen niedrigeren CO2-Fußabdruck, als unsere bisherige Kunststoffverpackung hat und die sich problemlos innerhalb weniger Monate zersetzt, falls sie doch einmal in der Umwelt landen sollte.

Über drei Jahre lang haben unsere Experten geforscht, bis wir Anfang 2020 für die ersten vier Produkte eine Lösung präsentieren konnten: Der neue Papierbeutel ersetzt Plastik vollständig durch Papier. Es ist ungebleicht, ungestrichen und stammt aus nachhaltiger, FSC®-zertifizierter Forstwirtschaft (FSC® N003262). Im Gegensatz zu allen anderen Papp- oder Papierverpackungen in der Tiefkühltruhe, kommt unser Papierbeutel ganz ohne Plastik-Beschichtungen oder Folien aus. Mit einem rein physikalischen Verfahren machen wir das Papier fit für die Herausforderungen der Tiefkühlung. Der Aufdruck ist bewusst sparsam und wir verwenden dafür ausschließlich wasserbasierte Farben.

Das Ergebnis: Der neue Papierbeutel kann restentleert im Altpapier entsorgt werden und wir erreichen eine weitere Reduktion der Klimaemissionen um 30%.

Unser innovativer Papierbeutel gewann sogar den Deutschen Verpackungspreis in der Kategorie Nachhaltigkeit (2020).

Schlemmerfilets ohne Aluminium

Ganz früher einmal lag auch unser FRoSTA Schlemmerfilet in der üblichen Aluschale. 2013 haben wir uns von der Aluschale und der extra Plastikfolie, mit der die einzelnen Filets zusätzlich noch verpackt waren, verabschiedet. Wir haben einmal ausgerechnet, dass wir dadurch pro Jahr rund 500 t Aluminium und 500.000 qm Folie einsparen (das entspricht immerhin dem Gewicht von 30.000 Kaiserpinguinen und einer Fläche von 70 Fußballfeldern!).

Richtig zufrieden waren wir mit der neuen Schale aber trotzdem noch nicht. Sie war zwar hauptsächlich aus Pappe, benötigte aber eine PET-Beschichtung und hatte einen Papieranteil von weniger als 95%. Deshalb musste sie als sogenanntes Verbundmaterial im gelben Sack entsorgt werden. Solche Verpackungen werden zu Recht von Umweltverbänden als wenig nachhaltig kritisiert.

Also hat unser Verpackungsteam weitergeforscht. Tatsächlich ist es ihnen gelungen, die PET-Beschichtung auf ein Minimum zu reduzieren und den Papieranteil auf über 95% zu erhöhen. Diese Schale kann nun problemlos als Papier recycelt werden, darf also ins Altpapier (aber vorher schön aufessen ?). Dabei ist der Papieranteil von mindestens 95% nur eine der notwendigen Voraussetzungen für ein reibungsloses Recycling. Auch die Art der Beschichtung ist extrem wichtig. So gibt es Materialien, wie zum Beispiel Silikone, die ein Recycling als Papier unmöglich machen, weil sie sich im Prozess des Recyclings nicht vom Papier trennen lassen. Unser Team hat viele Stunden in Recyclinganlagen verbracht und mit den Leuten aus der Praxis gesprochen.

Seit Herbst 2020 werden die Schlemmerfilets in der deutlich verbesserten Schale produziert: Eine echte Pappschale, die zu über 95% aus ungestrichenem, ungebleichtem, naturbraunem Papier mit einer hauchdünnen Beschichtung besteht, um weiterhin die Zubereitung im Backofen und in der Mikrowelle zu gewährleisten. Zugleich ist eine hervorragende Recyclefähigkeit des Papiers sichergestellt. Das Papier stammt aus nachhaltiger, FSC®-zertifizierter Forstwirtschaft.

Sortenreines Material

Auf diesen Beutel sind wir ziemlich stolz, auch wenn er aus Kunststoff ist: er besteht nämlich nicht aus irgendeinem Kunststoff, sondern aus einem sortenreinem Material, welches sich hervorragend recyceln lässt.
In Zusammenarbeit mit dem Grünen Punkt haben wir, im Rahmen des Projektes „Design for Recycling“, den gesamten Lebenszyklus unserer Beutelverpackung, von der Auswahl der Rohstoffe bis zur Wiederverwertung, untersucht. Gemeinsam haben wir es geschafft, die Klimabilanz um 30% zu verbessern und den Materialverbrauch um 10 % zu reduzieren! Das hört sich jetzt vielleicht wenig an, entspricht aber pro Jahr rund 700 t Verpackungsmaterial, das wir so einsparen.

Durch das sortenreine Material und den hellen Grundton der Verpackung konnten wir die Recyclingfähigkeit unserer Verpackungen erheblich verbessern. Mischkunststoffe oder Verbunde aus verschiedenen Kunststoffen lassen sich zwar auch recyceln, sie ergeben aber äußerst minderwertige Recyclate, die oft nicht gebraucht werden und folglich nur verbrannt werden.

Sortenreine Kunststoffe ermöglichen ein hochwertigeres Recycling und vielfältige Möglichkeiten der Wiederverwertung. Dadurch ergibt sich eine stark verbesserte Öko-Bilanz. Unsere Verpackungsexperten erklären es immer so: Verpackungen aus den üblichen Verbundmaterialien werden später zu Blumentöpfen oder Parkbänken. Unsere Beutel werden dagegen später zu hochwertigen Kleinteilen, die beispielsweise in der Medizintechnik Anwendung finden können.

FSC®-zertifizierte Faltschachteln

Bereits seit 2012 setzen wir auf FSC®-zertifizierte Rohstoffe bei unseren Faltschachteln.

Der FSC® (Forest Stewardship Council) wurde gegründet, um eine ökologisch angepasste, sozial förderliche und wirtschaftlich rentable Bewirtschaftung der Wälder zu fördern. Hierdurch soll gewährleistet werden, dass Bedürfnisse der heutigen Generation befriedigt werden können, ohne die Bedürfnisse zukünftiger Generationen zu gefährden. Der FSC® ist das anerkannteste Zertifikat für nachhaltige Forstwirtschaft.

Die Klickbox

Unsere Kräuter liegen seit 2019 in der “Klickbox”. Sie besteht aus Papier und ist wiederverschließbar. Wenn du dein Ohr dabei ganz dicht an die Box hältst, dann kannst du den “Klick” beim Öffnen und Schließen hören. Wir finden das sehr praktisch, weil es ja nur wenige Anlässe gibt, bei denen du eine ganze Packung Kräuter auf einmal verwendest. Für alle anderen Fälle kannst du jetzt die Box einfach wieder sicher verschließen und bis zur nächsten Verwendung zurück ins Tiefkühlfach legen. Und zwar ohne Plastikdeckel und ohne Aluminiumfolie.
Die Klickbox besteht aus FSC®-zertifizierter Pappe und ist mit wasserbasierten Farben bedruckt. Eine dünne Beschichtung innen schützt die Kräuter, ist aber im Recyclingprozess gut ablösbar und die Klickbox somit hervorragend im Altpapier entsorgbar!

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Zutatentracker

Auf jeder FRoSTA Verpackung findest du einen 8-stelligen Trackingcode (beginnend mit L). Wenn du diesen hier eingibst, werden dir die Zutatenherkünfte für genau das FRoSTA Produkt aufgelistet, das du in deiner Hand hältst. i Der Zutatencode ist eine achtstellige Folge von Zahlen und Buchstaben. Er beginnt mit "L" und befindet sich auf der Rückseite oder auf der Seitenklappe der Verpackung - direkt unter dem Mindesthaltbarkeitsdatum.
Hinweis: Die Herkunft unseres Obsts findest du direkt auf der Produktseite.
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