Nachhaltige Produktion

Welche Umweltauswirkungen haben unsere 4 Produktionswerke? Wo stehen wir und wo müssen wir besser werden? Ein Überblick.

Tiefkühlung und Klimaschutz - passt das zusammen?

Unsere Klimaschutzstrategie

Seit 2008 befassen wir uns intensiv mit den Themen Klima und CO2. Wir erfassen alle Emissionen, die während des gesamten Lebenszyklus eines Produktes entstehen. Ebenso dokumentieren wir alle Schadstoffausstöße innerhalb unserer Werksgrenzen.

Durch den Aufbau eines umfassenden Umweltmanagementsystems können wir inzwischen den CO2- Fußabdruck (PCF) eines Produktes schon während der Entwicklungsphase berechnen, per Knopfdruck. Dadurch wissen wir auch, dass Produkte, die Fleisch oder Milchprodukte enthalten, einen deutlich höheren PCF haben als vegetarische oder vegane Gerichte. In den letzten Jahren ist der Anteil unserer FRoSTA Produkte ohne Fleisch kontinuierlich gestiegen, und bis 2020 wollen wir ihn auf 40 % erhöhen.

Seit 2011 berechnen wir außerdem unsere Unternehmensklimabilanz. So wissen wir, in welchen Bereichen wir uns weiter verbessern müssen, und setzen uns konkrete Ziele für die nächsten Jahre. In allen unseren Werken konnten wir in den letzten Jahren deutliche Einsparungen der Verbräuche und des CO2e-Ausstoßes erzielen. Geholfen haben dabei zum Beispiel Kälteanlagen mit Wärmerückgewinnung, Biogasanlagen, in denen Gemüseabfälle gleich wiederverwertet werden, und Photovoltaikanlagen auf unseren Kühlhäusern.

Über unsere Ziele und die Ergebnisse berichten wir alle zwei Jahre in unserem Nachhaltigkeitsbericht.

Grüner Strom und Energiesparprojekte

Seit 2011 setzen wir für die Produktion und Lagerung unserer FRoSTA Produkte zu 100% auf zertifizierten Grünstrom aus norwegischen Wasserkraftwerken. Und natürlich setzen wir auch auf die Reduktion des Stromverbrauchs insgesamt. Von 2013 bis 2017 konnten wir den spezifischen Stromverbrauch (in kWh/t Fertigware) nochmals um 1,7% senken. Geholfen haben uns dabei Einsparprojekte in allen vier Werken. Zum Beispiel Kälteanlagen mit Wärmerückgewinnung, Biogasanlagen, in denen Gemüseabfälle gleich wiederverwertet werden und Photovoltaikanlagen auf unseren Kühlhäusern.

Auch alle Nutzer eines Firmenwagens unterstützen unser Energiesparprogramm. Seit 2012 gelten strenge CO2 Obergrenzen, die Jahr für Jahr niedriger werden. Daran müssen sich alle halten - der Vorstand eingeschlossen. Und: Wer freiwillig ein kleineres Fahrzeugmodell wählt, als ihm laut Vertrag zusteht, bekommt einen Bonus ausbezahlt! Wir sind dafür in 2015 und 2014 mit der Grünen Karte der Deutschen Umwelthilfe für eine klimafreundliche Fuhrparkstrategie ausgezeichnet worden.

Gemüseanbau vor der Haustür

Heimische Gemüsesorten wie Spinat, Erbsen, Karotten, Bohnen, Kohl und alle Kräuter bauen wir auf Feldern in unmittelbarer Umgebung unserer beiden Gemüsewerke an. Diese befinden sich in Elbtal und in Rheintal. Das Rheintal wird auch die Toskana Deutschlands genannt. Selbst Basilikum wächst hier in diesem milden Klima hervorragend. Die Nähe zum Werk gewährleistet, dass in den meisten Fällen von der Ernte bis zum fertig tiefgefrorenen Produkt nicht einmal zwei Stunden vergehen. Gegenüber dem Frischmarkt hat dies nicht nur Vorteile hinsichtlich der Nährwerte, die in optimaler Weise erhalten bleiben, sondern auch in Bezug auf die CO2 Bilanz. Der CO2 Fußabdruck von Tiefkühlgemüse ist einschließlich aller Transporte und der Energie, die für das Einfrieren benötigt wird, deutlich niedriger als bei Frischgemüse aus dem Gewächshaus.

Gläserne Produktion

Auch Transparenz gehört für uns zur Nachhaltigkeit. Deshalb haben wir im März 2015 in unserem größten Werk in Bremerhaven die dicke Mauer, die unsere Fischstäbchenproduktion von der Strasse trennte, eingerissen und durch eine große Glasscheibe ersetzt. Jeder kann von der Straße "Am Lunedeich" aus bei uns reinschauen und uns dabei zusehen, wie wir unsere Fischstäbchen herstellen. Keine Tricks. Keine Geheimnisse. Schaut mal vorbei!